3 Tipps, wie Empfehlungen noch besser funktionieren und dein Verkaufen leichter wird.

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Ja, ich glaube daran, dass der beste Verkaufsprozess der ist, der auf Empfehlungen bestehender und zufriedener Kunden basiert. Doch hier machen es sich einige Unternehmer – meiner Meinung nach – unnötig schwer!

Stell dir vor …

Stell dir vor jemand empfiehlt dir einen Frisör, ein Restaurant oder einen andere Dienstleister… Was tust du?
Wahrscheinlich wirst du trotz der Empfehlung vorher im Internet nach Informationen suchen und recherchieren, oder? Es ist leicht, schnell und versichert mich … – also ich persönlich tue das.

Mach es deinen Kunden leicht!

Vielleicht wirst du etwas über das Unternehmen finden, vielleicht auch nicht – meist ist das auch nicht ausschlaggebend dafür, ob wir einen empfohlenen Dienstleister kontaktieren oder nicht, aber wir sind noch keine Kunden, unsere Meinung form sich also erst noch. Warum diese Chance vertun im Verkaufsprozess bzw. den Kunden das Leben unnötig schwer machen?

Welches Gefühl hast du, wenn keine Website existiert oder nur eine, die noch aussieht wie aus den 90ern? Was sagt das über eine Frisör oder einen Dienstleister, den man eigentlich mit Stil und Modernität verbinden möchte? Was passiert, wenn bestimmte Prozesse vor Ort veraltet sind oder staubig auf dich wirken und du das Gefühl hast, dass in den Möbeln, der Einrichtung und in der Denke der entsprechenden Unternehmer seit Jahrzehnten kein frischer Wind geweht hat?

Ich nutze die Dienste VIELLEICHT trotzdem, wenn ich eine Empfehlung erhalten habe. Vielleicht bin ich auch im Anschluss zufrieden, aber ich habe Zweifel, die ich nicht haben müsste, wenn der erste Eindruck stimmen würde.

Hier also die Empfehlung:

  • UPDATES und LOOK:

    Es lohnt sich hier und da ein Update zu machen – die Infos auf der Website anzupassen, neue Bilder zu wählen, die Farben frischer zu gestalten usw. Das muss kein Schnickschnack und keine durchdesignte Seite sein, aber etwas, das zeigt, dass man neue Kunden gerne empfängt und mit ihnen ins Gespräch kommt, auch wenn man sie vielleicht nicht „nötig“ hat (*räusper* –  gibt’s sowas, oder redet man sich das ein???)

  • MODERNE KOMMUNIKATION NUTZEN/ ANBIETEN:

    Mit der Zeit gehen – früher hat man sich eben ins Telefonbuch eintragen lassen. Was ist heute „normal“ und „Standard“ für dich und deine Kunden? Was erwartest du selbst von den Dienstleistern die du in Anspruch nimmst?
    Facebook-Seiten mögen vielleicht nicht für jeden wichtig sein, aber bei der Nutzerzahl von Facebook in Deutschland ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass viele deiner Kunden dort angemeldet sind. Viele möchten bei der Recherche über einen Dienstleister heute eine Website und/oder eine Facebook-Präsenz sehen/besuchen, um sich ein Bild zu machen auch von dir (im wahrsten Sinne)

  • VERKAUFE WIE DU KAUFEN WILLST: 

    Dieser Leitspruch ist für mich eine gute Richtschnur. Was möchte ich von und über andere Unternehmer/Unternehmen im Web sehen/lesen und wie soll das Verkaufsgespräch laufen? Wie soll die Kontaktaufnahme stattfinden? Welcher Ton soll angeschlagen werden etc. All das, was dich dazu bewegt einen Dienstleister zu beanspruchen solltest du auch entsprechend für dich und dein Angebot hinterfragen und ggf. anpassen.

Noch einmal: Das alles MUSS nicht sein, denn häufig kommen Kunden trotzdem oder werden durch Empfehlungen Kunde. Je nach Branche und Zielgruppe ist das sicherlich diskutabel. Du machst es potenziellen Kunden aber so leichter, sich selbst, zusätzlich zur Empfehlung, von einer „Basis-Qualität“ zu überzeugen. Das hilft, sich mit einem guten Gefühl für dich zu entscheiden und nicht ausschließlich aufgrund einer Empfehlung. Mach es ihnen doch nicht unnötig schwer :)

Baue Brücken, statt sie Gräben überwinden zu lassen … dabei muss die Brücke nicht perfekt sein, aber eine zu haben macht es schon wesentlich leichter!

Dein Business Joker

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