Wie sinnvoll ist ein Blog?

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Du hast einen Blog und quälst dich damit ab oder du überlegst einen zu schreiben? Wie sinnvoll ist das alles eigentlich? Heute wird an jeder Ecke dafür geworben, dass man eine ansprechende Website, einen Blog und eine Präsenz auf einem Social Media Portal haben sollte – möglichst auf vielen davon, aber vor allem auf Facebook! Macht das Sinn, bringt das was, oder ist das lediglich Spielerei, Spinnerei und Zeitverschwendung?

Auf die Ausführung kommt es an!

Wie bei allem, was man macht, kommt es auf die Ausrichtung, die Zielgruppe und die Ausführung an. Wer einen Facebook Account hat und diesen nicht aktuell hält, nicht regelmäßig postet und sich auch nicht dafür interessiert, der kann sich dieses Medium auch schenken. Das gilt auch für  (d)einen Blog! Die Website dient wenigstens als Visitenkarte im Web, auch wenn nur die Adresse darauf  vermerkt ist und ein kurzer Abriss über dich, deinen Service und was du anbietest.

Warum reicht eine Website nicht aus?

Letzte Woche habe ich dir einige Werkzeuge an die Hand gegeben, mit denen du leicht eine Website selbst erstellen kannst, um im Internet präsent und sichtbar zu sein. Egal ob dir das passt oder nicht, aber die meisten Menschen, vor allem deine Kunden, gehen davon aus, dass Sie etwas über dich und dein Angebot im Internet erfahren. Die Website ist also keine Frage der Einstellung mehr, sondern ein MUSS und aus einem Geschäftsaufbau nicht mehr weg zu denken!

Warum ist es damit aber nicht getan? Naja, wenn jeder eine Website hat und die Suche im Netz sowie der Vergleich so leicht per Knopfdruck funktioniert, fällt die Wahl schwerer. Im Zweifel entscheide ich mich als Kunde für einen Anbieter, von dem ich mehr als nur Eckdaten erfahre und den ich näher „kennenlerne“, z.B. durch Blogartikel oder Beiträge auf Facebook.

Hier kommt der Blog ins Spiel!

Ein für mich beeindruckendes Beispiel ist der Blog von Maler Werner Deck ,der täglich tausende (zu Spitzenzeiten auch mal über 11.000)Besucher/ Leser auf seine Seite lenkt. Jetzt könnte man sagen: „Na und?“, „Was bringt das?“ und „Was soll mir das jetzt sagen?“. Das soll herausstellen, dass ein Blog, ist er tatsächlich gut und regelmäßig gepflegt, besser und kostengünstiger eingesetzt werden kann als sonstige Werbung. Du hast genug Raum um deine Meinung zu etwas zu äußern, etwas darzustellen oder einen Einblick in deine Arbeit zu geben, was z.B. in einer Zeitungsanzeige nicht möglich ist. Menschen können dir so über einen längeren Zeitraum folgen, sich ein Bild von dir und deiner Arbeit machen und dich „kennenlernen“.

Außerdem heißt 11.000 Leser, auch potenzielle 11.000 Kunden, denn wie oft hast du schon die Möglichkeit deine Dienstleistung/ deinen Service einem so großen Publikum zu präsentieren? Selbst wenn täglich nur 1 Kunde davon hinzu kommt, dann wäre das für dich doch schon ein lukratives Geschäft oder?

Ok ok , nicht jeder hat eine Leserschaft von mehreren Tausend Menschen, doch auch wenn es nur einige Hundert sind, die regelmäßig von dir lesen, gewinnst du dadurch Menschen die dich, deine Geschichte und deine Arbeit kennen und dich vielleicht in ihrem Freundeskreis empfehlen.

Sie lesen von dir, behalten eine Geschichte im Kopf oder haben durch deine Hilfestellung  schon in Problem für sich lösen können. So etwas brennt sich ins Gedächtnis und wird mit Freunden in „Not“ (die zu späterem Zeitpunkt gleiches Problem haben) gerne geteilt. So beginnen andere Menschen für dich und dein Unternehmen zu werben.

Blog ok, aber wozu Facebook?

Vielleicht habe ich dich jetzt von den Vorteilen eines Blogs überzeugt, doch was soll Facebook jetzt hier?

Berechtigte Frage! Gehen wir davon aus du hast jetzt eine Website mit Blog, durch den Blog gehen mehr Menschen häufiger auf deine Website, was dich immer wieder ins Gedächtnis ruft und dir mehr Aufträge beschert. Doch nicht jeder hat z.B. ein aktuelles „Maler“-Problem, um auf das obige Beispiel zurück zu kommen.

Ich bin aber über Facebook auf den Maler gestoßen, weil jemand meiner Freunde einen witzigen Artikel dort geteilt hat. Ich habe zwar bisher noch keinen Maler gebraucht, aber der erste an den ich denke würde, wenn mich jemand nach einer solchen Dienstleistung fragen würde, wäre Herr Deck.

Facebook verbreitet sich leichter und bietet einen weitere Kanal deine Beiträge einer breiteren Masse zur Verfügung zu stellen und dich damit bekannter zu machen.

Außerdem erhalte ich als Nutzer von Facebook einen Überblick über neue Blogeinträge und Seiteninhalte, wenn ich mich einlogge. Die neusten Posts werden mir da direkt alle angezeigt, sodass ich hier und da auch mal etwas „aufschnappe“ und „lese“ wonach ich wahrscheinlich niemals aktiv gesucht hätte. Diese Informationen selbständig zusammenzusammeln wäre mir zu mühsam, außer ich suche explizit nach einer Information, aber das ist bei den wenigsten Angeboten von Dienstleistern und Verkäufern der Fall. Wenn ich aber zufällig einen Artikel von dir sehe, klicke ich vielleicht mal darauf, lese und lasse mich an dich erinnern. Umso häufiger ich mich an dich und dein Angebot erinnere, desto präsenter ist es mir, wenn ich oder meine Freunden oder Kunden es brauchen.

Dabei kannst du z.B. auch einfach nur kurze Sätze, Zitate oder sonstige Kleinigkeiten immer mal zwischendurch posten die einen Eindruck von dir und deiner Dienstleistung vermitteln und mich an dich erinnern.

Keine Ausreden – es gibt so viel zu (be)schreiben!

Dir fällt nichts ein? Du hast keine Zeit? Das sind wohl die häufigsten Argumente gegen Blog und Social Media doch dafür gibt es Lösungen!

Das Internet bietet zahlreiche Seiten mit Tipps zum Bloggen und wie du Themen findest usw.

Falls du dazu keine Zeit oder Lust hast, gibt es ja noch BusinessJoker, wir übernehmen das gerne für dich – in deinem Sinne!

Gib Arbeit ab, lass dich unterstützen – lass und mehr Spaß haben.

Wie gehst du mit Social Media, Blog und Co. um?

Gerne kannst du hier auch deinen Blog posten! Ich freue mich von dir und über deine Erfahrungen zu lesen.

Dein BusinessJoker

2 Comments on “Wie sinnvoll ist ein Blog?”

    1. Hallo Wolfgang,

      das ist sicherlich eine berechtigte Frage.
      Die Antwort ist, wie so oft: Es kommt darauf an.

      Wenn du Texte schreibst, die für Deine Zielgruppe und Kunden interessant sind und sie verlinken Deine Seite daher auf anderen Seiten, dann macht das für Dich (dein Geschäft) durchaus Sinn.
      Es macht auch dann Sinn für Dich einen Blog zu schreiben, wenn Deine Kunden diesen NICHT verlinken sondern „nur“ regelmäßig lesen! Denn so baust Du eine Beziehung auf oder festigst selbige – das ist es was viele Unternehmen mit Ihrem Blog erreichen wollen – Auf das Ziel Deines Blogs kommt es also an!!!!

      Links schaden nur, wenn du viele Links zu Deiner Seite im Internet streust, die eben nur das Ziel haben auf Seiten zu verlinken. Es gibt ganze Portale auf denen Du lediglich ein Profil ausfüllst in dem Steht um was es auf Deiner Seite geht samt Link und das war’s dann.
      Früher war die Anzahl der Links zur eigenen Seite ein Kriterium für Google den Blog oder die Website „hoch“ zu bewerten (d.h.: relativ weit vorne zu platzieren in den Suchanzeigen).
      Das haben einige Firmen (oder Unternehmer) ausgenutzt und haben sich einfach Links eingekauft. Plötzlich schwirren Tausende von Verlinkungen herum, die Website wird gut bewertet und das obwohl die Seite eigentlich völlig „wertlos“ für den Leser ist! (sprich: keine neuen Informationen, nicht aktuell und niemanden interessiert’s) Das soll jetzt einfach unterbunden werden, denn Google möchte HILFREICHE und LESENSWERTE Inhalte pushen – wie ich finde, keine schlechte Idee!

      Die Geister scheiden sich da noch etwas, ob beispielsweise Gastbeiträge auf anderen Blogs oder Websites mit einem Link zur eigenen Seite dann noch sinnvoll sind (könnten viele Links produzieren, die dann „abgestraft werden), aber ich persönlich glaube daran dass bei den schlauen Algorithmen heute durchaus erkennbar ist, ob es sich bei der Verlinkung einfach um eine „sinnfreie“ Seite zum einzigen Zweck der Weiterleitung handelt oder eben um einen Blog der wertvolle Informationen bietet und auf andere wertvolle Blogs/Websites verlinkt!

      Ich hoffe diese Antwort hilft …
      Mein Tipp: Nicht so viel über SEO und google nachdenken sondern an die eigenen Kunden. Was interessiert? Was hilft? Darüber schreiben und damit schon einen Mehrwert liefern. So kann der Kunde sich ein Bild davon machen, was er von Dir erwarten kann.

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